Die immergrüne Magnolie streckt sich dem Abendhimmel entgegen, die Engelstrompete verströmt ihren süssen Duft. Wie alles hängt und wächst, diese spezifische Weise von Üppigkeit, in der man fast versinkt. Hunderte Abstufungen von Grün. Licht-Sprinkel. Unter mir der kühle Stein. Ich blicke ins Leere, meine Augen entspannen sich. Ich verliere mich.
Im Sommer 2026 verwandelte sich der Botanische Garten St.Gallen in eine begehbare Theaterinstallation. In Gruppen bewegte man sich durch den Garten und traf auf performative Stationen – mit Texten, Sounds, Videos, Musik und Figuren, die aus der Atmosphäre und Geschichte des Ortes entstanden.
Premiere: 22.08.2026, Botanischer Garten St.Gallen
Im Gartencafé gab es eine Stunde vor den Vorstellungen Paninis und Getränke.
Künstlerische Leitung & Regie: Sebastian Ryser
Künstlerische Leitung & Szenografie/Kostüm: Helen Prates de Matos
Autorschaft: Laura Vogt
mit weiteren Texten von: Vos, Queiróz, Ryser, Prates de Matos, Steinbeck, Kaléko
Musik: Anna Trauffer
Video: Sabine Buchard
Performance: Elenita Queiróz, Suramira Vos
Sound: Andi Peter
Lichtdesign: Thomas Kolter
Produktionsleitung: Kulturfundament
Grafik: Lars Wolfer
Fotos: Leni O.
Pressestimmen
Ein Taumel und Traum von Grün, den das Stück
heiter und vielstimmig, nachdenklich und
mit Respekt vor den Wundern der Natur feiert.
- Peter Surber, SAITEN
Das Erlebnis ist ebenso sinnlich wie poetisch.
- Rolf Hürzeler, St.Galler Tagblatt
